Nach der Formel1 kommen wir

die Ergebnisse der Gesamtwertung aus Hockenheim

Lauf 1

  1. Raub
  2. Volmari
  3. Otto
  4. Weidemann
  5. Seitz
Lauf 2

  1. Raub
  2. Volmari
  3. Otto
  4. Weidemann
  5. Braune

Wir Gratulieren auch den Gewinnern der Gutscheinverlosung Ronny Dahlitz über einen Einkaufsgutschein von LSL Motorradtechnik     img_0039

img_0066und Uwe Seitz (Vertreten durch Rene Raub) der nach seinem Sturz in der Gladius Trophy bestimmt neue Handschuhe von Held Biker Fashion gut gebrauchen kann.

 

 

2016 Hockeneim
Galerie aus Hockenheim

Uwe Volmari hat wieder alles gegeben und nochmal zusammengefasst. lest selbst……

Letztes Wochenende war die Formel 1 noch hier, jetzt kommen wir.

Leider war vom Spektakel eine Woche vorher nicht mehr viel zu sehen. Ein paar Trucks für die Fernsehübertragung waren noch da, sonst aber war nix mehr zu sehen. Im Fahrerlager angekommen machen mich gleich mal ein paar Holländer an, dass ich ihnen den Weg mit meinem Gespann versperre. Na gut, wenn ein vier Meter breiter Weg, ihnen zum Durchfahren mit Motorrädern nicht reicht, dann haben sie halt Pech gehabt. Irgendwie sind die eh komisch drauf, denn immer wieder kommt der Schandwagen vorbei und liefert geschrottete 600 `er bei denen an. Schon am Freitag sind einige Fahrer von uns am Trainieren und feilen an den Rundenzeiten. Yannick, Cedric und ich belassen es mal wieder bei einer Streckenbegehung und Yannick stellt entsetzt fest, dass er die IDM Variante nicht kennt. Diese wird beim Autorennen nicht gefahren. Schnell wird klar, dass man Ende Start/ Ziel besser nicht zu weit über die Curbs fährt und die Sachskurve schon krass überhöht ist. Als wir wieder zurück sind ist noch Dampf auf Stefans Grill und wir rösten mal wieder unser Fleisch. Technische Abnahme machen wir morgen. Zeit genug haben wir ja bei dem extrem entspannten Zeitplan. Samstag nur zwei Zeittrainings und Sonntag die Rennen.
Mit den Holländern, der Belgischen Twin Trophy, Gladius und GSRX 750 Challenge ist richtig was los und die World of Motorcycle ist auch noch da. Uwe Seitz tritt noch als Gastfahrer in der Gladius Challenge an und René fährt bei den 750´er mit. Die beiden haben mir Sicherheit keine Langeweile. Als wir zu Fahrerbesprechung gehen kommen wir beim Challenge Zelt vorbei. Peter Bales ist mit seiner Fahrerbesprechung voll im Gange. Na ja, Michael Dangrieß ist auch nicht gerade für kurze Ansprachen bekannt, aber Herr Bales schlägt ihn da locker. Auf unserem Rückweg redet der Challenge Boss immer noch. Bestens präpariert, so glaube ich jedenfalls geht´s zum ersten Zeittraining raus. Ziemlich alleine fahre ich meine Runden. Dummerweise habe ich kaum Grip am Hinterrad. Ok, der SC2 ist ziemlich runter, aber die Formel1 muss doch viel Gummi auf der Strecke gelassen haben, aber davon merke ich rein gar nix. Dementsprechend sind auch meine Rundenzeiten. Viel zu langsam. Yannick und Cedric finden mal wieder alles geil und sind gut drauf. Im nächsten Zeittraining muss ich schneller werden und montiere den in Dijon gekauften SC1 hinten. Er soll ja bei Wärme gut funktionieren. Ich bin mal gespannt. Tatsächlich, im zweiten Qualifying fahre ich Bestzeit und stehe auf Startplatz zwei, hinter René. Yannick und Cedric stehen nebeneinander, nur ein paar Reihen dahinter. Der schnellste Belgier, Joel steht auf drei, Niklas auf vier, dann Nick. Das verspricht Spannung beim Start.
Anstatt zu grillen gehen Christian, Yannick, Cedric und ich in Hockenheim abends essen. Ich hab was von Brauhaus, großen Portionen und Hinterhof gelesen, also nix wie hin. Ein echt cooler Laden mit viel Atmosphäre, super Essen und tollem selbstgebrautem Bier. Das müssen wir uns merken. Das Zwiebelschnitzel merke ich jedenfalls auch noch am nächsten Tag…aber egal, lecker war´s ja.
Mit über 35 Fahrern gibt es mal wieder ein großes Fahrerfeld, da dauert die Aufstellung ein wenig. Zeit genug um darüber Nachzudenken, was passiert wenn eines dieser sauschnellen belgischen Moppeds mich beim Start versägt. Auf den Geraden hat von uns keiner eine Chance gegen die. Ich komme jedenfalls gut weg, nur René ist vor mir in der ersten rechts. Zum Glück sehe ich ja nicht, was hinter mir passiert. Auf der folgenden Geraden zieht Niklas an mir vorbei, aber auf der Bremse kann ich kontern. Ich weiß nicht mehr genau wo, aber irgendwann sind Joel und Niklas vorbei, können aber nicht wegfahren. René ist vorne und kann sein Tempo fahren. In der Sachskurve lasse ich es recht schnell reinrollen und überhole beide vor mir außenrum. Dank der Begehung am Vortag wusste ich ja, dass außen mehr geht als innen. Das hat was! Mit 2 Sekunden Sekunden Rückstand komme ich hinter René ins Ziel, 17 Sekunden später Christian Otto, der noch Nick, Joel und Kris überholen konnte. Marlon hatte ein Kühlerproblem und musste das Rennen nach 6 Runden beenden. Cedric wurde Gesamt 11., Yannick 15. Eine super Leistung für beide Rookies.
Beim Start vom 2. Rennen konnte ich René wieder nicht angreifen und musste ihn ziehen lassen, zumal Joel mich schon in der ersten Runde überholt hat, aber egal er fährt außerhalb meiner Wertung und hat einen Frühstart hingelegt. Ich drehe mich irgendwann gegen Hälfte des Rennes um und sehe, dass mir keiner folgt. Also gehe ich etwas entspannter zur Sache und will das Ding in Ruhe zu Ende fahren. Da taucht Stefan Steinbrückner vor mir auf. Er bekommt die blaue Flagge und macht Platz. Aber wo fährt er denn hin? Wieso biegt er denn nach rechts in die Wiese ab? An der Stelle war bestimmt noch nie ein Motorradfahrer unterwegs, aber ich verliere ihn aus dem Augenwinkel. Nach dem Rennen konnte mir Stefan auch nicht so wirklich sagen was da los war. Egal, ihm ist ja nix passiert. Nur sein Mopped hat ein paar Macken vom Umfaller. René gewinnt mit 9 Sekunden Vorsprung vor mir, Kris mit der 1000´er Ducati liegt 19 Sekunden hinter mir und dann kommt Herr Otto, der zwei Sekunden Vorsprung auf Nick hat. Marlon wurde Dank geliehendem Kühler von André Skuballa gesamt 7., Cedric 11. und Yannick 18.
Uwe Seitz hat leider im 2. Rennen der Gladius Challenge das Mopped Ende der Start/ Ziel verbogen und sich dabei ordentlich weh getan. René fuhr mal wieder wie ein Uhrwerk und wurde in der GSXR Challenge zweimal dritter. Glückwunsch an beide Piloten!
Ein Wort noch zu unseren belgischen Freunden. Klar, die Motorräder haben teilweise deutlich über 100 PS und können einem das Leben auf der Rennstrecke richtig schwer machen, aber nicht nur ich, auch Christian konnten sie überholen. Das ist möglich, aber nicht einfach. In Zolder empfand ich es als schwieriger als in Hockenheim. Wir sollten nicht vergessen, dass ähnlich wie bei Niklas Pfeiffer, es eigentlich Road Racer sind und nicht permanent auf Grand Prix Strecken, wie wir unterwegs sind. Beim Road Racing würden wir gegen die BTT einen schweren Stand haben.

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