Erste Station der GermanTwinTrophy in Most

Ein Spannender Auftakt ergab sich in Most(CZ), bei schönem Wetter wurde fair gekämpft, und der Grundstein wurde gelegt.

Nun liegt es in der Hand der Fahrer und Helfer 2015 zu einer erfolgreichen Saison zu machen. 37 Angemeldete Fahrer geben sich bei uns die Sporen und kämpfen in den 2 Klassen der Open und Stock.  Die erste Veranstaltung hat klar gezeigt das der Unterschied nicht so groß ist wie von vielen befürchtet.

Den ersten Lauf konnte René Raub #61 für sich entscheiden und kam vor Felix Klinck #18 und Nick Weidemann #17 (zwei Open Fahrern) als erstes ins Ziel. Im zweiten Lauf ging kein Weg an der Kawasaki ER-6 von Felix Klinck vorbei. Nick und René komplettierten das Podium.

Vielen Dank auch an unseren Sponsoren Modeka und LSL die uns dieses Jahr Gutscheine zur Siegerehrung verlosen lassen.

Der LSL Gutschein geht an Attila Kiss, und Modeka an Holger Nick

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Ein Link zu unserer Galerie Most 2015

Nick Weidemann hat uns sein Rennwochenende ausführlich aus seiner Sicht geschildert,

ein packender Bericht, viel Spaß beim lesen……

 

Erste Station der Germantwintrophy 2015 in Most (Tschechien) 22.-23.Mai 2015; Team gpmoto.de

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Alles war eigentlich wohl feil geplant. Da Training und Rennläufe in Most am Freitag und Samstag stattfinden würden, hatte sich Team gpmoto.de (bestehend aus Gorden Hensel #11, Nick Weidemann #17 und Stefan Weidemann #455) vorgenommen, auch noch am Fischereihafenrennen teilzunehmen, da dessen Trainings- und Rennläufe am Sonntag und Montag von statten gehen sollten. Um die nicht unbeträchtlichen Entfernungen (insgesamt rund 1800km) schneller bewältigen zu können, sollte auf die ansonsten mitgeführten Hänger d.h. Wohnwagen und Motorradhänger verzichtet werden, die Mopeds also in Gorden`s  Transporter und Gorden zu uns ins Wohnmobil.

Geplante Abfahrt am Mittwoch spätestens 14Uhr. Noch „eben“ die auf den letzten Drücker fertiggewordenen Startnummern und Sponsorenaufkleber auf die auf den vorletzten Drücker gelieferten und dann noch lackierten Verkleidungsteile aufkleben… Ergebnis Abfahrt 17 Uhr. Es sollte ja schließlich zumindest alles gut aussehen. Gute 650km lagen vor uns.

Ankunft in Most  0.30 Uhr mit voraussichtlich drei hübschen Fotos von einer hinterhältigen Blitze in Chemnitz von Gorden, Stefan und tags/nachts drauf auch noch von Holger Nick #95)

Donnerstag Freies Training 6 Turns a 20 Minuten;

Gorden fuhr nach gerade mal 2 Runden wieder rein, weil die Verkleidung in Kurven sowohl links als auch rechts aufsetzte. Hatte allerdings nichts mit der Verkleidung als solcher zutun – schöne Grüße an Motoforza… Lieferzeit zwar gähn, Passform sämtlicher Teile jedoch sehr gut! – , sondern lediglich und ausschließlich mit dem Anbau. Zwischen Turn 1 und Turn 2 also die komplette Verkleidung demontiert, alles neu ausgerichtet und nach Teilmontage – mehr Zeit war nicht –  nur mit der Frontverkleidung in den zweiten Turn… Klasse, wieder nur eine Runde … Kupplungsrutschen. Die beiden anderen gpmoto-Mopeds drehten derweil ihre Runden. Zwischen zweitem und dritten Turn Kupplungszug eingestellt und Verkleidung vervollständigt.  Dritter Turn: Am Ende der dritten Runde sagte plötzlich und unerwartet am Ende der Start/ Ziel Geraden das Schloss an Gordens  Antriebskette byebye mit der Folge dass an Gordens Moped jeglicher Vor- und Gorden dann auch jeglicher weitere Antrieb fehlte und er in den Notausgang ausrollte.Also hieß es wieder mal Hand anlegen an Gordens Moped. „Nicht sein Tag“ dachten nicht nur er, sondern auch alle anderen im Fahrerlager. Unter tätiger Mithilfe von vielen GTT-Freunden (Andre Skuballa #57, Mike Wegener #66 und Michael Preuss #31) musste zunächst einmal die Kette aus Gordens Heck herausoperiert werden, wo das eine Ende eingeschlagen war und sich verklemmt hatte.

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Darüber hinaus war Öl ausgetreten und der erste Gedanke war: Okay, das war`s für dieses Wochenende. Doch erst einmal Ruhe bewahren und schauen, was überhaupt passiert ist. Nachdem der gefühlt 10. Demontage  der Verkleidung an diesem Tag , fiel auf, daß der Kupplungsdruckstift abgerissen und daher Öl ausgetreten war. Eine Beschädigung des Motorgehäuses, die zunächst einmal befürchtet wordenwar, lag glücklicherweise nicht vor.  Puhhhh, nochmal durchatmen. Da die GTT-Gemeinschaft einfach klasse ist, hatte natürlich einer einen neuen Kupplungsstift dabei, der dann eingebaut werden konnte. Dann noch schnell eine neue Kette montiert und schon sollte es wieder weitergehen.

Vierter Turn: Regen… da dieser kurzfristig einsetzte, konnten auch keine Reifen so schnell gewechselt werden. Daher fiel dieser Turn ins „Wasser“!! Anschließend besserte sich das Wetter und die Sonne kam wieder zum Vorschein Doch der Schein trog. Nieselregen hielt  an und bis 18Uhr war kein weiteres  sinnvolles Training mehr möglich. Während es für Nick und Stefan für zumindest drei Turns gelangt hatte, hatte Gorden hingegen so gut wie keine einzige gute Runde drehen können. Ein Satz mit „x“ …. „das war wohl nix“.

Es konnte also nur besser werden.

Die Sonne kam natürlich wieder pünktlich zum Feierabend heraus und es stellte sich ein schöner Frühsommerabend ein. Es wurde immerhin lecker gespeist und Nick  hat mal wieder seine Grillkünste  auf einem Mini-Kugelgrill bewiesen. Die GTT´ler,  die schon vor Ort waren, haben dann noch eine gemeinsame Runde  zu Fuss über die Strecke unternommen und jeden Winkel unter die Lupe genommen. Die Bodenwellen in den letzten zwei Kurven vor Start/Ziel waren auch in diesem Jahr noch da!;) (Fiese Dinger, aber irgendwie ein Muss in Most!) Schön war dann auch, dass alle weiteren GTT-Fahrer ankamen, zum Teil am frühen Abend, aber auch spät in der Nacht! Alle freuten sich, sich endlich wieder zu sehen. Viele alte und auch viele neue Gesichter und alle, um derselben Leidenschaft zu frönen. Ein echt schönes Erlebnis!

Freitag: Morgens/Mittags standen die zwei Qualifikationsläufe an und gegen 16.30Uhr schon das erste Rennen!

Beim Team-gpmoto.de war die Spannung nun groß, ob die Kupplung an Gorden’s Moped  hält bzw. funktioniert. Am Vorabend wurden zwar ein paar Testfahrten im Fahrerlager unternommen, aber ein wirklicher Test unter Vollbelastung hatte nicht durchgeführt werden können. Das Wetter war super, die Sonne strahlte! Also gab es von dieser Seite aus schonmal nichts zu meckern. Um 10Uhr öffneten sich zum ersten mal die Pforten für die GTT-Gemeinde und Team-gpmoto.de wollte vorne an den Start, um möglichst freie Runden zu ergattern. Dies gelang auch sehr gut und wir konnten die ersten Runden richtig angasen und gute Zeiten in den, schon am frühen Morgen heißen, Asphalt brennen.
Die Plätze 3 für Nick ,6 für Gorden  und 12 für Stefan waren vorerst in gpmoto.de Händen. Gerade für Gorden  ein bemerkenswertes Ergebnis, da dies die ersten wirklichen Runden waren, die er an diesem Wochenende hatte hinlegen können! Alles in allem konnte man also sehr zufrieden sein. Um 13.06 Uhr war dann der zweite Qualifikationslauf an der Reihe. Wieder wurde alles gegeben, um eine möglichst schnelle Runde herauszuquetschen. Felix Klink #18 und auch Rene Raub #63 waren einfach nicht zu schlagen in der Qualifikation. Felix sicherte sich die Pole, während Rene Platz zwei holte; beide mit rund 2sec Vorsprung vor Nick als Drittschnellstem. Gorden  konnte noch einmal zulegen und sollte von Platz 5 ins Rennen gehen. Stefan  haute seine persönliche Bestzeit raus und startete von Platz 12 in das Rennen, welches schon am späten Nachmittag um 17Uhr starten sollte.

Um 17 Uhr war es dann endlich wieder soweit. Das Warten hatte endlich ein Ende. Jetzt half nichts mehr. Die Wintervorbereitung war nun wirklich vorbei und die neue GTT-Saison 2015 stand in den Startlöchern. Körper und Geist sollten auf dem Höhepunkt sein, denn jetzt konnte nichts mehr, außer höchster Konzentration, das Rennen beeinflussen. Apropo Konzentration…

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Björn Ritter #8 und Christian Otto #69… vollkonzentriert (im Tunnel) vor dem ersten Lauf der GTT … keine Interviews mehr bitte und auch keine Kameras …

„Achtung Fahrerlager… Achtung Fahrerlager… Dies ist der erste Aufruf für die Klasse Motolightweight“. Das waren wir. Noch 10 min bis zum Start. Schnell wurde nochmal ein Schluck Wasser getrunken, die Kombi gerichtet und der Helm aufgesetzt. „Achtung Fahrerlager…Achtung Fahrerlager… Dies ist der zweite Aufruf für die Klasse Motolightweight“. Okay, jetzt wird’s Ernst. Die Reifenwärmer nochmal überprüft (zum gefühlt 20sten mal per Handtest geprüft, ob sie auch wirklich die Reifen wärmen?! … und wie immer …. doch nochmal kurz die Blase entleeren?! … Sch…e,  zu spät! „Achtung Fahrerlager… Dies ist der dritte und letzte Aufruf für die Klasse Motolightweight“. Auf geht’s, die Reifenwärmer  abgezogen und die Ständer an die Seite gestellt. Abfahrt in die Besichtigungsrunde. Nochmal checken, ob irgendwo Dreck oder Öl ist. Nein, alles in Ordnung. Auf Start/Ziel erwartete man uns schon. Die Reihen wurden angezeigt, jeder orientierte sich und fand sich auf seinem Startplatz ein. Kurze Verweildauer bis jeder auch wirklich an seinem, dem richtigen Startplatz stand. Diesmal war Herr Danngrieß höchstpersönlich der sog. Flaggenmann, der die Dreierreihen einzeln  in die Warm-up-Lap losschickte. Hier bestand schon mal die erste Möglichkeit, den Start zu üben. Bei mir, Nick, lief es schon ganz gut. Wenn es gleich beim richtigen Start so läuft, könnte ich damit zufrieden sein. Sehr schnell wurde die Warm-up-Lap abgespult, um schon
mal auf Temperatur zu kommen. Wieder bogen wir auf die Start/Ziel ein und nahmen unsere Startplätze ein. Alle waren schnell an ihren Plätzen. Der Flaggenmann ging zügig von der Strecke und zeigte noch schnell auf die Ampel. Die roten Leuchten/Ampeln leuchteten auf. Alle warteten auf’s Erlöschen, doch dann … hähh?! … was ist das… auf einmal kam eine sechste Leuchte dazu …egal, zum Glück nicht gezuckt. Aus…

Bei 5000 Umdrehungen das Gas gehalten und ab ging es mit schleifender Kupplung auf die lange Gerade bis in den 6ten Gang. Super Start, doch dann… was ist das… eine grüne Maschine?! Das kann doch nicht wahr sein. Der Superstarter aus der letzten Saison Jens Voggeneder #85 war schon vor dem Anbremsen zur Schikane Ende Start/Ziel neben mir. Nein, dachte ich mir … ich wollte unbedingt an Rene´ Raub #63 und Felix Klink #18 dran bleiben, die auch beide einen super Start erwischt hatten. Rene´ bog als Erster in die Schikane, gefolgt von Felix … dahinter konnte ich mich dann einreihen, da ich einfach (noch) später bremste als Jens… Ein wenig knapp war’s, aber alles passte. Schnell zog Rene vorne weg. Ich konnte Felix bis auf die erste Gerade noch gut folgen, doch dann drehte er bei seiner Kawa am Kabel und ich konnte nur staunen, wie schnell er 100m Abstand herausgefahren hatte. Wow, das Moped geht wirklich sagenhaft. Somit hatte ich leider schnell den Anschluss an die Beiden verloren. Egal, alles geben und nochmal versuchen heranzufahren. Doch an diesem Nachmittag musste ich schnell feststellen, dass nach vorne nichts, aber auch gar nichts ging. Nach drei Runden blickte ich mich das erste Mal um… Niemand da! Okay, Nick. Halt’ die Rundenzeiten und bring das Ding nach Hause.  Am Ende war es dann, leider oder auch zum Glück, ein einsames Rennen, welches mit  Gesamtplatz 3 endete. Rene´ Raub konnte sich gegen Felix und sein PS-Monster durchsetzen und ging als erster durchs Ziel. Vierter wurde der zweite aus dem Team-gpmoto.de Gorden Hensel trotz erneuter Kupplungsprobleme. Schade. Der dritte Fahrer, Stefan Weidemann #455 konnte Platz 13 ergattern, der sich knapp im Kampf (samt Cross-Ausritt in der letzten Rechts auf Start/Ziel) mit Michael Preuss #31 geschlagen geben musste.

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Leider gingen auch zwei Fahrer zu Boden. Zum Glück blieb es jedoch bei Materialschäden und beide Fahrer (Steve Lippert #885 und Martin Völler #110) waren wohl auf und sollten am nächsten Tag wieder voll einsatzbereit sein.

Am Abend stand dann das Willkommensgrillen und das offizielle Einläuten der neuen Saison an. Das Orga-Team hatte für Grillwürstchen und Brötchen ( 4,50€ für 70 Semmeln in Most!!)  gesorgt!Das Bier bzw. ein Gutteil dessenhatte Steve Lippert gespendet. Hier auch nochmal ein Riesendankeschön an unseren schnellen Grillmeister aus dem Süden Stefan Steinbruckner #23, der immer nahezu alles an Gerätschaft dabei hat und am Grill ein wahrer Profi ist. Wie immer hielt der rasanteste Fahrlehrer Deutschlands, Holger Nick #96 die Willkommensrede und begrüßte alle alten und auch die neu dazugekommenen Fahrer, Begleitungen, Helfer und Sponsoren. Die Pakete für die Fahrer konnten sich wirklich einmal mehr sehen lassen. Die Zeit und der Verlauf der Saison werden zeigen,ob das neue Konzept mit den Klassifizierungen in Open und Stock eine Zukunft hat. Ein wirklich wunderschöner Abend bei herrlichem Wetter, der Lust auf die ganze Saison macht. Bis spät in die Nacht wurde gelacht, Helden- und Leidensgeschichten erzählt und in vergangenen Zeiten geschwelgt … nur nicht zu spät, denn am Samstag stand ja noch ein Rennen an!

Samstag: 2. Rennlauf der GemanTwinTrophy 2015

Begonnen hat das Team-gpmoto.de  den Tag mit einem gemütlichen Frühstück. Morgens stand noch ein verkürztes Warm-up an, um nochmal auf Touren zu kommen, denn schon um 13.50 Uhr sollte das 2. Rennen starten. Die Startaufstellung wurde wie auch schon im ersten Rennen nach den Quali-zeiten eingenommen und nicht wie bei manchen anderen Rennen nach dem Zieleinlauf im 1. Rennens. Wieder musste die Konzentration auf Hochtouren gebracht werden um mit voller Power ins Rennen zu gehen. Das Prozedere war dasselbe wie im 1. Lauf. Eine Besichtigungsrunde, auf die dann die Warm-up-Lap folgte. Alle dachten nur: „Hoffentlich spinnt dieses mal die Ampel nicht!“ Alle nahmen ihre Startplätze ein. Wie auch schon im ersten Rennen standen 27 Fahrer in den Startlöchern! Der Flaggenmann zeigte auf die Ampel, kurz stand sie auf rot … aus … dieses mal keine Überraschung! Alle Ampeln gingen an und alle gingen auch wieder gleichzeitig aus! Mir gelang ein super Start! Als wir in die Schikane einbogen, war ich auf Platz Zwei und direkt am Hinterrad von Rene´ Raub #61! So war es geplant! Ich merkte, dass ich direkt super im Rennen war. Ich konnte das Tempo mitgehen und mein Fahrwerk machte alles auf der Bremse und auch im Kurvenausgang am Gas mit. Rene´(der Mann, der keine Fehler macht) war wie immer bärenstark auf der Bremse, aber ich konnte das Tempo mitgehen. Auf einmal schoss die Kawa samt Felix Klink #18 wieder auf der Geraden an mir vorbei… und auch an Rene´! Am Ende der Start/Ziel Geraden versuchte Rene´ noch einmal zu kontern, aber der Abstand war schon zu groß, um auf der Bremse noch einmal vorbei zu gehen. Felix zog leicht davon. Okay,  Felix und seine Kawa mussten wir ziehen lassen. Aber das Duell zwischen Rene´ und mir war noch nicht vorbei … 5 Runden waren noch zu fahren. Ich klemmte mich direkt an Rene´s  Hinterrad und konnte zwei Ecken ausmachen, wo ich eventuell ein wenig schneller war, hielt aber noch mit einer Attacke zurück. Auf der kurzen Gegengerade erwischte ich einen super Windschatten und konnte in der vorletzten Runde an Rene´ vorbei ziehen, bevor es in die letzten Zwei Kurven auf Start/Ziel ging. Mist, das war zu früh, … Rene´ konterte sofort auf der Bremse am Ende von Start/Ziel. Die letzte Runde war angebrochen. Ich behielt die Ruhe, was nicht ganz einfach war, denn Rene´ legte noch einmal zu. Mein Hinterrad rutschte schon zum vierten mal heftigst aus der ganz spitzen Rechts. Egal, ich war direkt dran am Hinterrad. Auf der Bremse war Rene´ in dieser Runde nicht zu schlagen. Die einzige Chance, die mir blieb, war die letzte Kurve auf Start/ Ziel. Ich holte weit aus, Rene´ fuhr immer sehr eng und in diesem Falle sehr sehr eng (Kampflinie) und kam daher nicht so gut auf die Gerade. Ich saugte mich an und blieb so lange wie möglich im Windschatten, dann zog ich raus …. wir sahen beide schon die Ziellinie … als wir quasi nahezu gleichauf waren, guckte Rene´ mich an, ich erwiderte den Blick und merkte, dass ich mich immer weiter nach vorne schob. Da, die Zielflagge … einen Wimpernschlag hatte ich die Nase vorne! „YEEEES“ … viel knapper ging es nicht.
Überglücklich ballte ich die Faust und musste einmal kurz aufschreien ☺. Direkter Handshake zwischen Rene´ und mir …  ein echter Sportsman. Das Rennen war zu ende, genau wie ich. Total platt machte ich mich auf die Auslaufrunde und verabschiedete mich von den Streckenposten. Gorden Hensel #11 hatte leider wieder mit Kupplungsrutschen zu kämpfen, wurde Vierter und konnte am Ende gegen Uwe Seitz #7 und Uwe Vollmari #493 die Nase vorn behalten. Stefan Weidemann #455 hatte in den letzten zwei Runden auch auf einmal Kupplungsprobleme und konnte zeitweise nicht mehr oder nur noch schlecht in den 6. Gang schalten. Daher musste er zum Ende hin Steve Lippert # 885, Michael Preuss #31 und Robert Meisner #13 ziehen lassen. Stefan konnte daher  (nur) noch Platz 13 verteidigen. Alles in allem ein erstes Rennwochenende mit Höhen und Tiefen, wobei die Höhen am Ende doch überwiegen, denn keiner ist gestürzt und keiner hat sich verletzt! Die Resultate sind den Umständen entsprechend, gerade bei Gorden Hensel #11 noch akzeptabel!

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Nach dem Rennen fanden dann die Siegerehrungen statt, welche wie immer sehr schön von BikePromotion durchgeführt wurden!

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Nach der Siegerehrung wurde beim team gpmoto.de schnellstmöglich zusammengepackt, denn es ging noch weiter. Das Fischereihafenrennen in Bremerhaven stand noch auf dem Programm, welches schon am Sonntag in die Qualis ging. Daher verabschiedeten wir uns zügig,  um so schnell wie möglich die 650km bis Bremerhaven abzuspulen. Danke an alle Helfer und Sponsoren. Danke ans Orga-Team der GermanTwinTrophy. Danke auch an Bikepromotion die ein reibungsloses Rennwochenende garantierten. Danke auch an alle Fahrer und Helfer für ein super schönes Wochenende! Team gpmoto.de sagt Tschüss und freut sich schon auf das nächste Event in gut drei Wochen in Oschersleben! Glück auf!

Vielen dank an Nick Wiedemann #17 für diese Zeile.

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