Weidemann beißt, Raub baut aus

Hallo Minitwinler,

unser Rennwochenende in Dijon ist erfolgreich absolviert, und alle sind heile wieder zuhause angekommen.

Die Strecke fast im Zentrum Frankreichs gelegen besticht durch die einzigartige Streckenführung und Berg und Tal Fahrten die viele Kurven zu blinden Kurven machen. Die Streckenbegehungen unserer Fahrer wurde noch nie so stark genutzt wie hier. Zudem haben sich die ein oder anderen Fahrer von den Qualifizierten Instrukteuren von Bike Promotion Instruieren lassen um die Linie zu finden.

Nach meinem Persönlichen empfinden einer der anspruchsvollsten Strecken überhaupt. Und damit es nicht langweilig wurde hatte das Wetter auch noch reichliche Überraschungen für uns parat.

Nick Weidemann konnte dann seinen ersten Sieg einfahren und holte wie Rene Raub 45 Punkte in Dijon ab, der wiederum seine Führung damit auf Gorden ausbauen konnte.Einhell Pohler

Glückwünsche gehen auch an Wolfgang der unseren Sachpreis von der Fa. Einhell bekommen hat.

Und Chrise der den Sachpreis der Fa. Modeka erhalten hat und sich über ein paar Handschuhe erfreuen darf.

 

 

 

Nachdem wir am Donnerstag bereits schon angekommen sind und unser Lager errichteten bot mir Lutz noch seinen letzten Turn vom Tag an den ich gerne in Anspruch genommen hatte. Und ja ich konnte bestätigen was ich aus Erzählungen und zahlreichen Youtube Videos mitbekommen hatte. Die Strecke hat es in sich, eine sehr sehr schnelle Kurve ende Start Ziel, ein Richtungswechsel und ab mit richtig Schmackes über eine links in ein tiefes Tal hinein, kurz luft holen und 15° Steigung in einer sehr engen rechts Kurve rauf, die zu allem Überfluss auch noch mittig nach außen hing. Sehr tricki die Angelegenheit. Dann in eine Doppel links mit Bodenwellen im Scheitelpunkt und ab in 5 Gang es geht weiter in eine nicht enden wollende rechts die erst Bergab geht um dann in die Eingang Start ziel Bergauf zu kommen, hier heißt es wer dicke Eier hat ist auf der geraden schneller.

Das war mein erster Eindruck, Hammer hart die strecke und schade das sie nicht vor unserer Haustür ist. Am Abend schlenderten dann noch die meisten Minitwinler im Fahrerlager ein um am Freitag das Training zu fahren. Welches dann für die meisten nach Plan verlief. Unsere üblichen verdächtigen gaben die Pace vor, eine 1:34 stand auf dem Monitor. Nur einer musste sich das Training leider von außen ansehen. Chrise war sehr Optimistisch und hat mal versucht die erste rechts ohne Bremsen zu nehmen, der Eingang ging wohl noch bist das Knie auf dem Boden war wollte das Vorderrad wohl nicht mehr und Quittierte seinen dienst. Ein Abflug vom feinsten ins Kiesbett mit Überschlag war dann das Ergebniss. Resultat: außer leichte Blessuren an Lederkombi, Verkleidung, Heckrahmen und ein paar kleinteilen…….. hat´s die Gabel gehimmelt. Nach dem 2ten Turn stand die Welt für Chrise still, aber dann passierte genau das weswegen ich es einfach richtig genial finde bei den Minitwins zu fahren.

Dirk konnte wegen einem Technischen Defekt nicht weiterfahren und war schon im Begriff sein Motorrad zu verladen, doch dann half er insgesamt 3 Fahrern das sie weiterfahren konnten. Chrise bekam die Gabel incl. Brücken, ich bekam seine Reifen weil Dijon einfach nur Reifen frisst und ich nicht genug dabei, und Uwe bekam irgendwas für seinen Kühler. Hammer und riesen Dank an Dirk das du geblieben bist und uns so geholfen hast. Nun die Chrise wäre aber nicht die Chrise wenn er nicht jedes Teil an der SV überprüft hätte und natürlich passten die Lenkkopflager vom Dirk nicht zu Chrise seinen High Performance Lagern. Wieder stillstand bis Uwe kam und ein Lenkkopflager aus seinem Sprinter holte. Und ab in Lutz seine Werkstatt und Lager umpressen. Vorher noch den Wolfgang angerufen ein Tema Kollege aus dem MSC Porz das er noch zuhause vorbeifährt und Chrise seine Ersatzgabelholme mitbringt. Somit waren alle Fahrer für den Samstag und Sonntag Einsatz bereit. Das nenne ich Zusammenhalt!!

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MTR´ler Fütterung

Der Samstag und Sonntag verlief wenn auch mit leichten Wetter kapriolen nach Plan.

Das erste Zeittraining war noch leichtfeucht, das zweite Trocken und die Startaufstellung stand fest. Die Üblichen Verdächtigen standen wieder in reihe eins, und ups ich stand in Reihe 2 ein komisches Gefühl aber irgendwie gut. Und so sollte das Rennen auch Starten, Rene Raub und Nick Weidemann gaben sich alles unzählige Überholmanöver lag Rene aber vorn und Gorden muss sich geschlagen geben. Nick war für das 2te Rennen richtig heiß wie ein Hund und wollte nochmal einen draufpacken was ihm schließlich am Sonntag auch gelang, knapp vor Rene holt er sich mit einer 1:31 seinen ersten Sieg nach Hause und macht das Wochenende damit für sich Perfekt. Glückwunsch, man sagt der erste Sieg sei der Schwierigste und ich hoffe auf viele weitere.

Das nächste Event verspricht spannend zu werden, Assen liegt auf unserem Kalender und den Kurs kennt der Gorden wie seine Westentasche….. packt euch warm ein es wird heiß!!!!!

 

 

 

 

 

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